eiko_list_icon Gebäudefeuer - Menschenleben in Gefahr

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Brandeinsatz
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Einsatzort Details

Herzog-Johann-Albrecht-Str.
Datum 23.03.2016
Alarmierungszeit 03:21 Uhr
Alarmierungsart DME + Sirene
eingesetzte Kräfte

Feuerwehr Braunlage Alte Wache
    Feuerwehr Hohegeiß
      Feuerwehr Sankt Andreasberg
        Feuerwehr Clausthal-Zellerfeld
          Stadtbrandmeister Braunlage (Florian Goslar 19-01)
            Stellv. Stadtbrandmeister Braunlage (Florian Goslar 19-02)
              Kreisbrandmeister Landkreis Goslar (Florian Goslar 99-01)
                Feurwehrtechnische Zentrale Goslar
                  DRK Braunlage
                    Funkstreifenwagen Polizei Landkreis Goslar
                      Energieversorger
                        Kriseninterventionsteam LK Goslar
                          Einsatzzüge DRK Landkreis Goslar
                            Ordnungsamt Stadt Braunlage
                              Brandeinsatz

                              Einsatzbericht

                              Großfeuer in Braunlage

                              Am Mittwoch, den 23.03.2016 wurde um 03:21 Uhr der Kreisbrandmeister zusammen mit der Feuerwehr Braunlage zu einem Gebäudefeuer nach Braunlage in die Herzog-Johann-Albrecht Straße 61 mit dem Stichwort: „Gebäudefeuer Menschenleben in Gefahr“ alarmiert. Dort war es im Hintergebäude des Hotels Panorama zu einem Schadenfeuer gekommen.

                              Die Hauseigentümer konnten das brennende Gebäude noch aus eigener Kraft verlassen.

                              Vom Einsatzleiter der Feuerwehr Braunlage wurden zusätzlich die Feuerwehren Hohegeiß und Sankt Andreasberg, sowie ein Löschzug der Feuerwehr Clausthal-Zellerfeld alarmiert. Der Löschzug wurde kurz darauf aber wieder abbestellt und die Clausthal-Zellerfelder Einsatzkräfte konnten die Einsatzfahrt abbrechen.

                              Insgesamt wurden 20 betroffene Personen zusätzlich zu den beiden Hauseigentümern aus dem Gebäude geholt, bzw. hatten dieses schon aus eigener Kraft verlassen. Es wurde deshalb vom Leitenden Notarzt MANV 8 ausgelöst. Drei Personen mussten mit Verletzungen vom Rettungsdienst versorgt und ins Krankenhaus gebracht werden. Da nicht alle Gäste des Hotels am Personensammelplatz sich eingefunden hatten, musste das gesamte stark verrauchte Gebäude von den Einsatzkräften unter schwerem Atemschutz abgesucht werden.

                              Um 04:20 Uhr war das Feuer weitestgehend unter Kontrolle gebracht. Gegen 05:13 Uhr teilte der Einsatzleiter mit, dass das Dach des betroffenen Gebäudeteils jetzt geöffnet und ein Schaumeinsatz vorbereitet wird, damit man den Brandnestern in den Zwischendecken Herr werden kann.

                              Die betroffenen Personen wurden durch ein Großaufgebot an Rettungsmitteln und Einsatzkräften des Rettungsdienstes und des DRK betreut. Das Kriseninterventionsteam unterstützte dabei die Rettungsdienst- und die Betreuungskräfte. Die betroffenen Gäste wurden zuerst einmal in einer benachbarten Unterkunft untergebracht, da das gesamte Gebäude von der Feuerwehr zuerst einmal für unbewohnbar erklärt worden war.

                              Die Einsatzstelle war in zwei Fachabschnitte aufgeteilt. Ein Abschnitt wurde durch die Feuerwehr gebildet und der andere Abschnitt durch den Rettungsdienst zusammen mit dem DRK.

                              Das betroffene Hintergebäude wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Über die Schadenshöhe und die Brandursache konnten zum Zeitpunkt des Feuerwehreinsatzes noch keine Angaben getätigt werden. Zeitweise wurde auch ein großer Hund vermisst, hierbei handelte es sich aber um ein Missverständnis, der Hund gehörte nicht zu den Hausbesitzern und war wohlauf.

                              Gegen 06:00 Uhr konnte damit begonnen werden, die ersten Kräfte aus dem Einsatz zu entlassen. Zur Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft der Atemschutzausrüstung wurde der Wechsellader Atemschutz der Kreisfeuerwehr durch einen Mitarbeiter der Feuerwehrtechnischen Zentrale zur Einsatzstelle gebracht.

                              Eingesetzte Kräfte:
                              FF Braunlage
                              FF Sankt Andreasberg
                              FF Hohegeiß
                              KBM LK Goslar
                              FTZ Landkreis Goslar mit Wechsellader Atemschutz
                              FF Clausthal-Zellerfeld (konnte Einsatzfahrt abbrechen)
                              Stadtbrandmeister Braunlage
                              Rettungsdienst LK Goslar mit 2 Notarzteinsatzfahrzeugen und 5 Rettungswagen
                              Leitender Notarzt mit dem organisatorischen Leiter Rettungsdienst mit einen Einsatzfahrzeug
                              Einsatzzüge des DRK Landkreis Goslar mit 10 Einsatzfahrzeugen
                              Kriseninterventionsteam LK Goslar
                              Ordnungsamt Stadt Braunlage
                              Polizei
                              Goslarsche Zeitung

                              Gesamtanzahl der eingesetzten Kräfte: ca. 160 mit ca. 30 Einsatzfahrzeugen
                              Der Einsatz wurde vom stellv. Ortsbrandmeister der Feuerwehr Braunlage geleitet.

                              Bericht vom Kreisbrandmeister Uwe Fricke

                               

                              sonstige Informationen

                              Einsatzbilder

                               
                                 
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